Wird ein Laborparameter nach Laborbefundimport in das Laborblatt eingetragen, wird geprüft ob es mit der Kombination Labor + Laborparameter einen Abrechnungspositionsblock gibt. Falls ja, wird dieser in die Karteikarte als ak (Abrechnungsposition Kasse) des Patienten zum Importdatum eingetragen und aufgelöst. Importierte Laborbefunde werden mit den im Originaldokument enthaltenen Referenzbereichen und Kennzeichnungen (z. B. H für erhöht, L für erniedrigt) unverändert übernommen. Diese Kennzeichnungen stammen ausschließlich aus den Rohdaten des einsendenden Labors. CGM MAXX nimmt keine eigene labormedizinische Bewertung vor. Die klinische Interpretation der importierten Befunde obliegt ausschließlich dem behandelnden Arzt.

Der Abr.Pos.BLock muss der Name des Labors + das Kürzel des Parameters entsprechen.

Beispiel: Abrechnungsblock mit Namen LABGEMHB wird bei importierten Laborparmeter des Labor Name = LABGEM und dem Parameter Kürzel = HB  aufgelöst.  ACHTUNG: Groß und Kleinschreibung beachten (Casesinsensitive).

Als Arztkennzeichen des ak Eintrags wird das Arztkennzeichen des importierten Laborbefunds in der Karteikarte verwendet, als Versicherung wird immer die Hauptversicherung des Patienten für die Auflösung herangezogen. 

Beim automatischen Import eines Laborbefundes wird zum Eintragen der Abrechnungspositionen das Arztkennzeichen des in der Karteikarte rückgeschriebenen Laborbefundes verwendet.

Die automatisch eingetragene Abr.Pos. kann in der Karteikarte ggf. manuell angepasst oder gelöscht werden.

Bitte beachten

  • Die Funktionalität wird nur unterstützt bei Laborparmeter, die via CSV Laborbefunde erzeugt/importiert werden (nicht bei manuell eingetragenen Parametern oder Parametern, die von Gerätekommunikation kommen).
  • Scheinhandling:
    • Wenn beim Eintragen der ak kein Schein existiert  und
      • und die Einstellungen für Default-Schein ist vorhanden, wird ein Schein lt. Einstellung erstellt und die Abr.Pos. werden diesem beim Speichern zugeordnet.
      • Wenn die Einstellungen für Default-Schein NICHT vorhanden ist, wird der Abr.Pos. Block NICHT aufgelöst (d.h. Scheineinstellungen sind VORAUSSETZUNG!).
    • Wenn beim Eintragen genau ein Schein existiert
      • werden Abr.Pos diesem Schein zugeordnet (ohne inhaltliche bzw. fachliche Prüfung ob dieser Schein valide ist).
    • Wenn beim Eintragen mehr als ein Schein existiert, dann verwendet CGM MAXX den Schein nach folgender Regel:
      • Abr.Pos. werden dem ersten nach (Abrechnungs)ZeitraumVon absteigend Schein der Defaultscheinart zugeordnet. 
      • Wenn kein Schein der Defaultscheinart vorhanden ist, werden die Abr.Pos dem ersten nach (Abrechnungs)ZeitraumVon absteigend Schein zugeordnet.
  • Wird der importierte Laborbefund gelöscht, wird die eingetragene Abr.Pos. nicht automatisch gelöscht - dies muss manuell erfolgen.
  • Automatisch eingetragene Abr.Pos. können jederzeit in der Karteikarte ggf. manuell angepasst oder gelöscht werden.
  • Sind zu Labor+Laborparameter oder mehrere Abr.Pos.Blöcke mit gleichem Namen vorhanden, werden ALLE aufgelöst