Diagnosecodierung
Diagnosen als administratives Kennzeichen
Im Diagnosenstamm können einzelne Diagnosen sowohl bei der Kürzeldefinition als auch beim Verrechnen als administrativ gekennzeichnet werden. Im Kürzel gekennzeichnete Diagnosen werden beim Verrechnen automatisch als administrativ vorgeschlagen; das Kennzeichen kann vor dem endgültigen Verrechnen noch geändert werden. Auch Dauerdiagnosen können als administrativ gekennzeichnet werden und behalten dieses Kennzeichen beim Wiederverrechnen. In den Verrechnungsdaten und der Dauertherapie können administrative Diagnosen über den Filter "A" ein- oder ausgeblendet werden; verrechnete administrative Diagnosen werden in den Karteifenstern mit "(A)" gekennzeichnet. Im Rechnungsmodul kann über ein neues Häkchen "auch administrative Diagnosen verwenden" gesteuert werden, ob diese auf die Rechnung kommen (Standard: ausgeblendet).
Optimierung der Diagnosecodierung (HTTP-Kommunikation / Bookmarks)
Bei der Wiederverordnung von Diagnosen aus den Verrechnungsdaten, der Dauertherapie oder den Therapiegruppen wird zur Überprüfung der Codierung nicht mehr die UUID, sondern der SNOMED-Code verwendet - dadurch bleibt das Diagnosefenster nicht mehr wegen einer geänderten UUID hängen. Ist das Codierservice nicht erreichbar, wird eine bereits codierte Diagnose beim Wiederverrechnen trotzdem als codiert gespeichert.
Diagnosen mit ":" wurden nicht korrekt aufgelöst
Bei der Kürzelerkennung wird jetzt auch das Zeichen vor einem potenziellen Kürzel berücksichtigt. Als Trennzeichen zählen unter anderem Textanfang, Tab, Leerzeichen, Punkt, Strichpunkt, Doppelpunkt, Komma, Schrägstrich, Plus und Minus.
Zusatztext zu Diagnosekürzel konnte nicht immer gelöscht werden
Das Löschen von Zusätzen zu Diagnosekürzeln ist jetzt auch dann wieder möglich, wenn in der Kürzelliste keine Einträge vorhanden sind.
Dauerdiagnosen und Verrechnungsdaten um ICD-Spalte erweitert
In den Karteifenstern Tagesdaten, Dauerdiagnosen und Dauertherapie gibt es jetzt eine zusätzliche Spalte "Info": Bei codierten Diagnosen wird dort der ICD-10-Code angezeigt, bei Medikamenten/Magistralen wie gewohnt die Dosis.
Hausapotheke / DVP 3.8
Datenbestandsaufbau der HAPO-Abrechnung (ÖGK)
Die HAPO-ÖGK-Abrechnung erfolgt künftig nicht mehr nach Landeskassen getrennt: Die Belege werden kassenübergreifend durchnummeriert und die Abrechnung erfolgt an die ÖGK des Ordinationsbundeslands. CGM PCPO erkennt automatisch, sobald die ÖGK-Belegnummern eindeutig sind, und stellt dann selbstständig auf die gemeinsame Abrechnung um (spätestens nach dem nächsten "Sichern und Löschen" der Rezeptabrechnung).
UID des Rechnungsempfängers bei HAPO-Rechnungen
Bei der HAPO-Abrechnung wird auf jedem Dokument, auf dem auch die Kassenanschrift angedruckt wird, jetzt zusätzlich die UID mit angedruckt - ebenso bei der Arztanschrift. Die Formatierung bereits vorhandener UIDs wurde vereinheitlicht.
DAHURG: keine Ausgabe bei Multimandantensystemen mit HAPO
Nur wenn die Apothekentrennung aktiviert ist, werden ausschließlich die Daten des abzurechnenden Arztes in die DAHURG-Datei geschrieben - andernfalls wie bisher alle.
Performance: Index für DAHURG-Datensatz
Für die Tabelle der Quartalsdaten wurde ein zusätzlicher Datenbank-Index angelegt, der die Abrechnung beschleunigt.
eCard / e-Impfpass
eCard-Dialoge nach Fachgebiet trennen
Im eCard-Fenster gibt es einen neuen Menüpunkt "Nur Dialoge für Fachgebiet des angemeldeten Arztes anzeigen" (Bearbeiten-Menü). Ist er aktiv, werden bei Anmeldung mit einem fixen Arzt nur mehr eCard-Dialoge des jeweiligen Fachgebiets angezeigt - das erleichtert Ordinationen mit mehreren Mandanten unterschiedlicher Fachrichtung.
e-Impfpass: Art der Anwendung
Rechts vom Impfschema kann jetzt die Art der Anwendung einer Impfung erfasst werden (Intradermal, Intramuskulär, Nasal, Oral, Subkutan) - optional und auch bei historischen Impfungen.
Erweiterung der Geschlechtsoptionen (DVP 3.8 / e-card R24a)
In den Patientenstammdaten stehen jetzt zusätzlich die Geschlechtsoptionen "Inter" und "keine Angabe" zur Verfügung; sie werden auch bei der eCard-Übernahme und bei der DVP-Ausgabe korrekt verarbeitet.
WAHonline
Weitere Kasse ergänzt
Seit 01.10.2025 können auch Patienten der Kasse 4D (Beamte der Stadt Steyr) über WAHonline verrechnet werden; die Einstellung "WAH-Online möglich" wird beim Programmstart automatisch angepasst.
CLICKDOC / CLICKDOCpro
@-Symbol fehlte in der Patientenkartei
Das @-Symbol (vormals Vita-X-Symbol), das den CLICKDOC-Status eines Patienten anzeigt, war im Patientenfeld der Kartei nicht mehr sichtbar (nur im Stammdatenfenster). Die Anzeige wurde wiederhergestellt.
DMS (Datenmanagement-System)
Erweiterung von "patient.SCREEN" um Textfeld und Buttons
Die aktuelle Version der DMS-Komponente wurde in PCPO eingebaut, damit bei der "patient.SCREEN"-Auswertung auch das Textfeld und die Buttons angezeigt werden. Die Reihenfolge der Balken richtet sich dabei nach der im Manifest vorgegebenen Reihenfolge statt nach Größe sortiert zu werden.
Sonstiges
Barcodescanner: TX-Text-Control-Anzeige schnitt Suffix ab
Kamen Tastatur-Events eines Barcodescanners schneller als sie verarbeitet werden konnten, gingen Zeichen am Ende (z. B. ein "$"-Suffix) in der Neukartei verloren. Nicht rechtzeitig verarbeitbare Zeichen werden jetzt zwischengespeichert und im Anschluss korrekt nachgetragen. Als Nebeneffekt wurde auch das nicht korrekt funktionierende Logging in der Kartei mitkorrigiert. Damit wurde auch behoben, dass die Kartei bei aktivem PCPOLogMode nicht mehr startete.
Testtage: Abbrechen bei Labordruck fehlte
Wird im Labordruck-Fenster die Option "als Befund ablegen" gewählt, zeigt das nachfolgende Fenster jetzt die drei Optionen Drucken, Als Befund und Abbrechen; das Fenster lässt sich zudem wieder mit dem Schließen-Symbol (X) schließen.
Signaturpad: Befundtitel fehlte bei Aufruf über Kurzwahl
Wird die Befundvorlage direkt über eine Kurzwahl (Shortcut) in der Kartei aufgerufen, wird jetzt auch der Befundtitel korrekt übergeben.
Problem beim Schiller-Rückimport von Mitversicherten
Ein Fehler beim Rückimport von Mitversicherten aus dem Schiller-Gerät wurde durch eine SQL-Korrektur behoben.
Medikament löschen (Verrechnungsdaten) von gemeinsamem Beleg mit Ho-Pri-Buchung
Wurde ein storniertes Medikament aus den Verrechnungsdaten gelöscht, das sich einen Beleg mit einer manuell verbuchten Ho-Pri-Position teilte, konnten dabei ungewollt weitere Buchungen mitgelöscht werden. Das ist behoben.