Version 2.262.1000 im Überblick

Mit Version 2.262.1000 erweitert CGM PCPO zentrale Arbeitsabläufe rund um den elektronischen Eltern-Kind-Pass, WAHonline, Diagnosen, Geräteanbindungen, die Registrierkasse und die Verwaltung von Rechnungsdruckaufträgen. Zusätzlich wurden zahlreiche Bedienungsdetails verbessert und Fehler in Abrechnung, Tagesende, Dokumentenanzeige, Kommunikation und Terminverwaltung behoben.

Bitte beachten Sie insbesondere die Lizenz- und Zugangsvoraussetzungen für den elektronischen Eltern-Kind-Pass, den WAHonline-Stichtag 1. September 2026 sowie die Hinweise zur automatischen Bereinigung alter Rechnungsdruckaufträge. Einstellungen mit Auswirkungen auf die gesamte Ordination sollten Sie bei Bedarf gemeinsam mit Ihrer betreuenden Servicestelle prüfen.

Elektronischer Eltern-Kind-Pass (eEKP)

Der elektronische Eltern-Kind-Pass ist direkt in CGM PCPO integriert. Sie rufen ihn aus dem Patientenkontext über EKP im Info-Menü der Kartei, über einen eingerichteten Shortcut oder beim Anlegen einer neuen Kartei mit F6 auf.

CGM PCPO unterstützt dabei folgende Abläufe:

  • Übergabe vorhandener Stammdaten sowie aktueller Werte für Blutdruck und Puls
  • gezieltes Nachladen von Laborwerten über Labor laden
  • Anlegen und Bearbeiten von Schwangerschaften sowie Übermitteln und Drucken der Untersuchungsformulare
  • Rückübernahme unterstützter Werte und Karteieinträge als Volltext oder Kürzel
  • Berechnung und Anzeige von Schwangerschaftswoche und Plangeburtstermin
  • Anzeige und Ausdruck von Schwangerschaftsperzentilen auf Basis vorhandener Ultraschallmesswerte
  • Hochladen von bis zu 5 Ultraschallbildern je Untersuchung in den Formaten JPG, JPEG oder PNG
  • Filterung nach eigenen Untersuchungen; inaktive Schwangerschaften bleiben schreibgeschützt einsehbar

Wichtiger Hinweis: Für den Aufruf sind die Lizenz EEKP, ein gültiger e-card-Dialog und eine Kontaktbestätigung erforderlich. Laborwerte werden nur bei Bedarf geladen und nicht an CGM PCPO zurückgeschrieben. Ein Löschen von Schwangerschaften oder Untersuchungen wird noch nicht unterstützt.

Die Nutzung ist während des Pilotbetriebs kostenlos. Wie der Pilotbetrieb abläuft und welche Pilotregionen verfügbar sein werden, kommunizieren wir zu einem späteren Zeitpunkt.

WAHonline Version 8 ab 1. September 2026

Neues Feld Zahlungsempfänger

CGM PCPO unterstützt WAHonline Version 8, die ab 1. September 2026 gilt. In den Patienten-Bankverbindungen steht das neue Feld Zahlungsempfänger zur Verfügung. Hier können Sie den Namen der Kontoinhaberin beziehungsweise des Kontoinhabers erfassen; der Wert darf nach der WAHonline-Vorgabe maximal 70 Zeichen umfassen.

Der Zahlungsempfänger wird zusätzlich als Spalte in der Liste der Bankverbindungen in der Kartei angezeigt. Ist ein Wert vorhanden, wird er bei WAHonline-Rechnungen mit Version 8 übermittelt. Für Befunde und Formulare steht außerdem das Kürzel Zahlungsempfänger zur Verfügung.

Neue WAHonline-Kassen

Ab dem Stichtag unterstützt CGM PCPO zusätzlich 4A – KFA der Landeshauptstadt Linz und 5A – Krankenfürsorgeanstalt der Stadt Graz. Die Übermittlung erfolgt mit dem Datenbestand der Version 8; für andere WAHonline-Daten bleiben die bestehenden Arbeitsabläufe erhalten.

Flexible Rückschreibung von Diagnosen

Auswahl der zurückgeschriebenen Codes

Die Rückschreibung von Diagnosen in die Kartei lässt sich genauer steuern. Sie können festlegen, ob der ICD-10-Code, der SNOMED-Code, beide Codes oder keine Diagnoseinformation zurückgeschrieben werden sollen. In der Kartei über Menü "Datei" - "Schema der Kartei" über die Schaltfläche Rückschreibungen öffnet sich das Einstellungsfenster. Durch Klick auf die gewünschte Kategorie kann diese weiter eingestellt werden:

Die Einstellung gilt sowohl für Neuverordnungen als auch für Wiederverordnungen. Zusatztexte werden bei jeder Auswahl außer Nichts mit zurückgeschrieben. Dadurch können Sie die Karteidokumentation an den in Ihrer Ordination verwendeten Codierungsumfang anpassen.

Überarbeitetes Einstellungsfenster

Das Einstellungsfenster für die Diagnoserückschreibung wurde übersichtlicher gestaltet. Die verfügbaren Varianten bilden den tatsächlichen Inhalt der Rückschreibung nun eindeutiger ab.

Prüfen Sie die gewählte Einstellung nach dem Update, wenn Sie bisher mit Kürzel- oder Volltextrückschreibung gearbeitet haben. So stellen Sie sicher, dass die gewünschte Codekombination in der Kartei landet.

Zentrale Konfiguration für Geräteexporte

Globale oder lokale Exportkonfiguration

Die Exportkonfiguration für Geräteanbindungen kann nun zentral bereitgestellt werden. Das vereinfacht Ordinationen mit vielen Arbeitsplätzen oder mehreren angebundenen Geräten, weil Änderungen an Pfaden und Geräteparametern nicht mehr zwingend an jedem Arbeitsplatz einzeln vorgenommen werden müssen.

Standardmäßig verwendet CGM PCPO weiterhin die lokale Exportkonfiguration. Die globale Verwendung wird in der lokalen Datei Ad_Export.ini mit folgendem Eintrag aktiviert:

[global]
UseAdExportGlobal=J

Ist die Einstellung aktiv, verwendet CGM PCPO die Exportkonfiguration aus dem eingestellten zentralen INI-Verzeichnis. Fehlt der Eintrag, bleibt das bisherige lokale Verhalten bestehen.

Empfehlung: Lassen Sie die zentrale Konfiguration durch Ihre betreuende Servicestelle einrichten und prüfen Sie anschließend die angebundenen Geräte an mehreren Arbeitsplätzen.

Automatische Bereinigung alter Rechnungsdruckaufträge

Einstellung und zulässiger Zeitraum

Im Tagesende steht eine zusätzliche Option zur Verfügung, mit der alte Rechnungsdruckaufträge automatisch entfernt werden können. Sie geben an, nach wie vielen Jahren die Bereinigung erfolgen soll. Zulässig ist ein Wert von 3 bis 999 Jahren.

Ist die Option aktiviert, werden im weiteren Verlauf des Tagesendes passende Druckaufträge gelöscht, die älter als der eingestellte Zeitraum sind. Dadurch kann der Druckauftragsbestand in Ordinationen mit hohem Rechnungsvolumen dauerhaft kleiner gehalten werden.

Umfang und Risiko der Namensprüfung

Die Bereinigung betrifft alle Druckaufträge, deren Name mit Rechnung oder Kopie Rechnung beginnt. Das gilt unabhängig davon, ob ein Druckauftrag geschützt ist oder noch wartet.

Warnung: Auch eigene Formulare oder Dokumente werden erfasst, wenn deren Name mit Rechnung oder Kopie Rechnung beginnt. Prüfen Sie daher vor der Aktivierung Ihre Benennungen und wählen Sie den Aufbewahrungszeitraum sorgfältig.

Bei sehr großen Beständen wird die Bereinigung über mehrere Tagesenden fortgesetzt. Dies verhindert, dass eine große Anzahl alter Druckaufträge die gesamte Tagesendverarbeitung blockiert.

Registrierkasse: Zertifikats- und Lizenzprüfung

Prüfung auslaufender Zertifikate

Die Warnung zu nicht mehr unterstützten RKSV-Kartentypen zeigt, soweit auslesbar, auch Chiptyp und Gültigkeitsdatum an. Über den enthaltenen Link gelangen Sie zum vorgesehenen Bestellformular; verfügbare Mandantendaten des angemeldeten Arztes werden dort vorausgefüllt.

Kontrollieren Sie die angezeigten Daten vor dem Absenden des Formulars.

Prüfung der Registrierkassen-Lizenzen

Ist eine RKSV-Lizenz vorhanden, aber keine Registrierkassen-Lizenz, zeigt CGM PCPO beim Start des Hauptmenüs eine Warnung an. Diese Konstellation kann verhindern, dass Buchungen ordnungsgemäß in das Datenerfassungsprotokoll geschrieben werden.

Lassen Sie die Lizenzierung vor der weiteren Nutzung der Registrierkasse prüfen. Die Warnung ersetzt nicht die korrekte Einrichtung der Registrierkassenfunktionen.

ELDA-Übertragung: Ende der Wartung ab 01.01.2027

ELDA stellt die Wartung des Software-Übertragungsmoduls (ELDA Client) für den elektronischen Abrechnungsversand mit 31.12.2026 ein. ELDA als Übertragungsschiene selbst bleibt zwar bestehen, für das bisherige Software-Modul erfolgt ab diesem Zeitpunkt jedoch keine Wartung mehr – CGM kann daher für eine über dieses Modul durchgeführte Übermittlung keine Gewähr mehr übernehmen. Ist der Abrechnungsversand über ELDA konfiguriert, weist CGM PCPO Sie deshalb ab dieser Version vor dem Ablegen bzw. Versenden der Datei per Warnhinweis auf dieses Risiko hin. Aus Sicherheitsgründen ist im Dialog „Nein" vorbelegt, sodass Sie den Versand bewusst bestätigen müssen; der manuelle Export bleibt davon unberührt.

Ab 01.01.2027 wird das ELDA-Übertragungsmodul nicht mehr gewartet; eine Weiterverwendung erfolgt auf eigenes Risiko, CGM übernimmt dafür keine Gewähr mehr. Bitte kontaktieren Sie Ihren Kundenbetreuer unter office@hcs.at, um Ihre Abrechnung künftig automatisiert über die Befundkommunikation zu versenden.

Gelegentliche Einladung zur Produktbewertung

Beim Beenden von CGM PCPO werden Sie künftig gelegentlich eingeladen, uns eine kurze Rückmeldung zu Ihrer Zufriedenheit zu geben. Jetzt bewerten öffnet die Befragung im Standardbrowser.

Die Einladung erscheint höchstens einmal pro Monat. Über die Schaltfläche Jetzt nicht schließen Sie den Dialog jederzeit. Ihr Feedback fließt direkt in die Weiterentwicklung von CGM PCPO ein.

Weitere Anpassungen und Korrekturen

  • Zugriff auf Wartung, Protokoll und Sicherungsjobs: Das GINA-Protokoll kann nun auch von einem nicht als Owner angemeldeten Benutzer nach Eingabe des Owner-Passworts geöffnet werden. Dasselbe gilt für die Bearbeitung von Sicherungsjobs. Die geschützten Funktionen bleiben damit an die Kenntnis des Owner-Passworts gebunden, ohne einen vollständigen Benutzerwechsel zu verlangen.
  • KZ2 in der Medikamentenvorbestellung: In der gesamten Medikamentenvorbestellungsliste und in der Vorbestellliste der Kartei wird KZ2 aus den Medikamentenstammdaten in einer eigenen Spalte standardmäßig nach KZ1 angezeigt. Sie sehen damit bereits beim Vidieren, welche Mengenangabe hinterlegt ist, und können die gewünschte Packungsanzahl fundierter beurteilen.
  • Erweiterte österreichische Mobilfunkvorwahlen: Die hinterlegte Auswahl für den SMS-Versand berücksichtigt nun zusätzlich 0665, 0667, 0670, 0686 und 0690. Mobilnummern mit diesen Vorwahlen werden bei der vorgesehenen SMS-Verarbeitung nicht mehr aufgrund der Limitierung der Vorwahlliste ausgeschlossen.
  • Sichereres Verschieben aller Befunde ins Patientenarchiv: Der Ablauf rund um Alle Befunde dieses Patienten in PA verschieben wurde überarbeitet, um eine versehentliche Ausführung beim Befundversand zu vermeiden. Prüfen Sie den gewählten Arbeitsschritt weiterhin sorgfältig, da die Funktion sämtliche Befunde der ausgewählten Person betrifft.
  • Zusätzliche Befundsystem-Parameter: Für Befunde und Formulare stehen Parameter für die zehnstellige Versicherungsnummer zur Verfügung. PHV10C liefert die Versicherungsnummer der Patientin beziehungsweise des Patienten, VHV10C jene der versicherten Person; bestehende Vorlagen ändern sich nicht automatisch.
  • Verbesserte Hotfix-Verarbeitung: CGM PCPO prüft zusätzlich, ob eine bereits als heruntergeladen geführte Hotfix-Datei tatsächlich vorhanden ist, und lädt sie andernfalls erneut. Beim Einspielen zeigt ein Fenster den Fortschritt an und prüft bis zu drei Mal, ob noch relevante Programmteile laufen; anschließend wird die Installation unabhängig vom Prüfergebnis versucht. Starten Sie währenddessen keine weitere Instanz von CGM PCPO.
  • Namen in der Liste der letzten Anrufe: Zu erkannten Telefonnummern werden die zugehörigen Patientennamen angezeigt, sofern eine eindeutige Zuordnung aus den Stammdaten möglich ist. Nicht zuordenbare Rufnummern bleiben als Telefonnummer sichtbar.
  • Rechnungsdruck nach abgeschlossener Kontobuchung: Rechnungsdruckaufträge werden erst nach Abschluss der zugehörigen Kontobuchung übergeben. Rechnungskopien erhalten eine eigenständige Grundlage, sodass das Löschen eines einzelnen Druckauftrags weitere Kopien derselben Rechnung nicht unbrauchbar macht.
  • Änderungsinformationen im Leistungsstamm: Beim Speichern von Leistungsstammdaten werden der letzte ändernde Benutzer und der Änderungszeitpunkt festgehalten; auch Leistungsupdates sind entsprechend erkennbar. Im Auswahlfenster stehen dafür neue Spalten zur Verfügung. Sie sind standardmäßig ausgeblendet, können manuell aufgezogen werden, und CGM PCPO merkt sich die zuletzt verwendeten Spaltenbreiten.
  • e-Zuweisung und lizenzabhängige Untersuchungsarten: Das bisher als eKOS bezeichnete Modul wird in wesentlichen Teilen der Oberfläche als e-Zuweisung geführt; einzelne Menüpunkte können beide Namen zeigen, während Shortcuts, Lizenzbezeichnungen und Rückschreibung bei eKOS bleiben.
  • Verbesserte Prüfung numerischer Eingaben: Beim Einfügen aus der Zwischenablage werden unzulässige Zeichen gefiltert. In Ganzzahlfeldern werden Punkt und Komma entfernt; in Feldern mit Nachkommastellen sind beide Zeichen als Eingabe zulässig. Prüfen Sie eingefügte Werte dennoch vor dem Speichern.
  • Zimmerauswahl in der Wochenansicht: Mit Einstellung speichern wird nun auch die gewählte Zimmerauswahl gespeichert, unabhängig von der Tagesansicht. Beim nächsten Aufruf kann die Wochenansicht dadurch wieder mit der bevorzugten Auswahl starten.
  • Stationsanzeige in Terminalserver-Umgebungen: Die Ermittlung und Anzeige der verwendeten Station wurde überarbeitet, damit hinterlegte Stationszuordnungen konsistenter berücksichtigt werden. Kontrollieren Sie nach dem Update kurz Ihre stationsbezogenen Geräte- und Benutzereinstellungen.
  • Frei definierbarer Zeitraum für VU- und DMP-Batchversand: Über Zeitraum selbst definieren können Sie Von- und Bis-Datum festlegen. Das Bis-Datum muss nach dem Von-Datum liegen; bleibt das Von-Datum leer, werden alle passenden Daten bis einschließlich des Bis-Datums berücksichtigt.
  • Gespeicherte Position des Fensters Druckaufträge: Über Einstellungen speichern wird nun auch die Bildschirmposition gesichert. Ohne gespeicherte Position öffnet sich das Fenster weiterhin in der Bildschirmmitte.
  • Querformat für Terminerinnerungen: Bei erstmaliger Verwendung wird Querformat vorgeschlagen, sofern noch keine Druckereinstellung gespeichert ist. Eigene Formulare können für diese erstmalige Vorgabe den Namenszusatz (QUER) erhalten; bestehende Einstellungen werden nicht überschrieben, und die Ausrichtung wird auch bei Druckern ohne Schachtauswahl zuverlässig wiederverwendet.
  • Optionale Verbindungsbündelung für SQL Server 2025: In der verwendeten lokalen Konfigurationsdatei kann die Verbindungsbündelung aktiviert werden. Diese technische Einstellung ist für Installationen mit merkbaren Verzögerungen vorgesehen und sollte nur in Abstimmung mit Ihrer betreuenden Servicestelle geändert werden.
  • Weitere Kassen in der Limitstatistik: In der Limitstatistik können nun alle entsprechend vorhandenen Kassen ausgewählt werden. Damit stehen auch KFL und LKUF für die Auswertung zur Verfügung.
  • Keine automatische Wiederherstellung eines ELDA-Pfads: Ein bewusst entfernter ELDA-Pfad wird nicht mehr automatisch eingetragen, nur weil das frühere Verzeichnis noch vorhanden ist. Prüfen Sie nach einer Umstellung, ob der gewünschte aktuelle Versandweg ausgewählt ist.
  • Direkter Zugang zum CGM Portal: Der bisherige Menüpunkt Service Center heißt nun CGM Portal und öffnet https://portal.cgm.com/ im Windows-Standardbrowser. Auch der Support-Button und der neue Link unter den Erreichbarkeiten führen zum Portal.
  • Ergänzte Angaben beim eImpfpass: Beim Eintragen einer Impfung übermittelt CGM PCPO neben dem fachlichen Code auch das zugehörige Codesystem. Die Bedienung bleibt unverändert.
  • Zusatzinformationen zu Diagnosen in der Kartei: In Dauertherapie, Dauerdiagnosen und Verrechnungsdaten wird der Zusatzinfotext einer Diagnose direkt angezeigt. Sie müssen die Diagnose nicht mehr eigens öffnen, um diese Ergänzung zu sehen.

Fehlerbehebungen

  • Befundversand bei nicht verfügbarem Ausgabepfad: Trotz ungültigem Mailbox-Ausgabepfad konnte bisher der Eindruck eines erfolgreichen Exports entstehen. Die betroffenen Menüpunkte werden nun mit Ausgabepfad nicht verfügbar gekennzeichnet und gesperrt. Nach Korrektur des Pfads müssen Sie das Befundfenster erneut öffnen, damit die Verfügbarkeit neu geprüft wird.
  • Ausdruck der Patientenliste bei getrennten Mailboxen: Bei Mailbox des angemeldeten Arztes anzeigen enthielt der Ausdruck bisher auch Befunde anderer Mailboxen. Nun verwendet er dieselbe Arztzuordnung wie die Bildschirmanzeige und gibt nur passend zugewiesene Befunde aus.
  • Datenauswahl und Verrechnungsdaten: Umfangreiche Listen für Dauertherapie, Dauerdiagnosen und Dauermedikamente sowie Verrechnungsdaten mit vielen Leistungen konnten langsam laden oder stockend scrollen. Die Datenabfragen und Listendarstellung wurden optimiert. Für die beschleunigte Datenauswahl muss UseDoubleBuffered im Bereich Standard der Stationskonfiguration aktiv sein.
  • Unnötiger Hinweis k.Verg. im alten Fehlerprotokoll: Ein sonst fehlerfreier Schein konnte allein wegen k.Verg. als Warnfall erscheinen. Der Hinweis wird nun nur gemeinsam mit tatsächlichen Fehlern oder weiteren Hinweisen gezeigt; ohne solche Meldungen wird der Schein nicht mehr aufgelistet.
  • Einlesen von Magistralen aus Inventurdateien: Magistralen konnten im Gegensatz zu Medikamenten nicht korrekt zugeordnet werden. Das Problem wurde behoben.
  • VU auf eigenem Schein ohne abrechenbare Daten: Beim Verschieben einer Vorsorgeuntersuchung auf einen eigenen Schein konnte ein leerer Datensatz ohne Leistung oder Diagnose in die Abrechnung gelangen. Dieser Sonderfall wurde korrigiert.
  • Fremdabgabe im e-Rezept-Ablauf: Die gemeinsame Behandlung von e-Rezept- und ELGA-Fremdabgaben führte zu einem Ablauf, in dem eine erforderliche Medikamentenänderung nicht möglich war. Die ELGA-Fremdabgabe wurde aus diesem Fenster entfernt; ELGA- und e-Rezept-Abgabe werden nun gemeinsam über das Gebührenfenster hochgeladen. Im e-Rezept-Fremdabgabefenster bleibt eine Medikamentenänderung weiterhin nicht vorgesehen.
  • Tagesende und technische Verbindungen: Bestimmte zulässige Verbindungen oder scheinbar noch laufende Programme konnten das Tagesende blockieren. Zulässige technische Verbindungen und auf der eigenen Station nicht mehr als Prozess erkennbare Verbindungen werden nun ignoriert. Tatsächlich laufende, nicht zulässige Programme und entsprechende Verbindungen anderer Stationen bleiben aus Sicherheitsgründen Blocker.
  • Archiv-PDF von Rechnungen: Archivierte Rechnungen konnten mit zusätzlichem Rand erscheinen und vorhandene QR-Codes nicht darstellen. Die PDF-Erstellung erzeugt die Archivfassung nun ohne diesen Rand und mit QR-Codes. Die grundsätzlich grafische Archivdarstellung bleibt bestehen und kann weiterhin von einer neu erzeugten Rechnungskopie abweichen.
  • Zeitüberschreitung beim Tagesprotokoll: Bei umfangreichen Daten konnte die Erstellung abbrechen. Die Datenabfrage wurde optimiert, sodass auch größere Bestände wieder vollständig verarbeitet werden können.
  • e-Zuweisung: Fensterfokus und Druckstatus: Beim Ausdruck konnte das Fenster den Fokus verlieren; außerdem blieb ein über den Druck-Button ausgegebenes PDF als ungedruckt markiert. Das Problem wurde behoben.
  • Ladezeit der Benutzerliste im Praxischat: Die Liste konnte sehr langsam laden oder scheinbar nicht verfügbar sein. Die Datenbereitstellung wurde beschleunigt, sodass Benutzer insbesondere bei größeren Beständen schneller ausgewählt werden können.
  • Minimieren des Befundcockpits: Frei geöffnete Befundcockpit-Fenster ließen sich nicht minimieren; diese Funktion ist wieder verfügbar. Bei modalem Aufruf, etwa über den ELGA-Statusbutton der Kartei, bleibt das Minimieren weiterhin deaktiviert, weil die Kartei im Hintergrund gesperrt ist.
  • Limitstatistik und Abrechnungskurzinfo in Gruppenpraxen: Scheinzahlen konnten fallweise voneinander und von der Abrechnung abweichen. Die Zählung bezieht nun Schein- und Leistungseinträge sowie bei entsprechender Lizenz den Abrechnungsärztepool konsistent ein.
  • Erkennung von VU-Diagnosen bei kleinen Kassen: Jährliche Gesundenuntersuchung und Jährliche Vorsorgeuntersuchung wurden nicht immer als VU-Diagnosen erkannt, wodurch fälschlich ein zusätzlicher Krankenschein verlangt werden konnte. Beide Texte werden nun in die Prüfung einbezogen.
  • Umfangreiche Hinweise bei der Privatabrechnung: Sehr lange Fehler- und Hinweistexte konnten den Abrechnungslauf abbrechen lassen. Das Problem wurde behoben.
  • PDF-Befunde mit externem Viewer: Eine temporäre PDF-Datei konnte gelöscht werden, bevor der externe Viewer sie geladen hatte. In Ad_Users.ini kann unter [Ad_Bf] mit DelayShowPDFExtern eine Verzögerung eingestellt werden. Zulässig sind -1 bis 10000: -1 bedeutet keine Wartezeit und keine automatische Löschung; 1 bis 10000 sind Millisekunden bis zur Löschung; bei allen anderen Werten erfolgt keine Wartezeit und die Datei wird gelöscht.

    Wichtiger Hinweis: Verwenden Sie -1 nur nach sorgfältiger Abwägung, da temporäre Dateien dann bestehen bleiben.

  • PDF-Export gescannter Dokumente: Beim Export aller Seiten konnte eine Fehlermeldung auftreten und eine leere PDF-Datei entstehen. Der Export wurde korrigiert; mehrseitige Scans lassen sich wieder als PDF ausgeben, während der Bildexport unverändert bleibt.
  • Checkboxen im Diagnosefenster bei hoher Skalierung: Die Optionen Administrativ und Kontaktgrund konnten außerhalb des sichtbaren Bereichs liegen. Ihre Positionierung wurde verbessert, sodass sie auch bei skalierten Anzeigen erreichbar bleiben.
  • Langsamer Start des Terminplaners aus der Kartei: Unter SQL Server 2025 konnte der erste Aufruf deutlich länger dauern als aus dem Hauptmenü. Die Initialisierung wurde optimiert; die tatsächliche Dauer bleibt von Installation und Datenbestand abhängig.
  • Doppelte Kontaktdiagnosen: Bei rückdatiertem Datum und direkter Verrechnung mehrerer als Kontaktgrund markierter Diagnosen konnten für denselben Tag mehrere Kontaktdiagnosen entstehen. CGM PCPO verhindert nun diese unbeabsichtigte Mehrfachanlage.
  • Falscher Hinweis auf neue Praxischat-Nachrichten: Ein roter Punkt konnte trotz fehlender ungelesener Nachricht erscheinen. Die Korrektur sorgt dafür, dass der Indikator wieder dem tatsächlichen Lesestatus entspricht.
  • Doppelte Rechnungen im FIBU-Export: Bereits als Honorarnote exportierte und später bezahlte Rechnungen konnten erneut als Rechnung ausgegeben werden. Der Export unterscheidet nun den ursprünglichen Rechnungsexport von der späteren Zahlung und gibt die Honorarnote nicht doppelt aus.