Telemetrie: gemeinsam für höhere Stabilität und Produktqualität

Mit der neuen Telemetrie-Funktion tragen Sie aktiv dazu bei, INNOMED noch stabiler und besser zu machen. Übertragen werden ausschließlich technische Telemetrie- und Diagnosedaten – datenschutzkonform und nur mit Ihrer Zustimmung. Sie helfen unserem Entwicklungsteam, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen, ihre Ursachen deutlich schneller einzugrenzen und Fehler gezielt zu beheben – häufig, bevor sie im Praxisbetrieb überhaupt spürbar werden.

Ihr Nutzen auf einen Blick:

  • Deutlich schnellere Fehlerbehebung bei Störungen
  • Höhere Systemstabilität im Praxisalltag
  • Weniger Ausfälle und Unterbrechungen
  • Besserer Support, da Probleme technisch exakt nachvollziehbar sind
  • Kontinuierliche Qualitätsverbesserung der Anwendung

Wir empfehlen, die Telemetrie zu aktivieren: Je mehr Ordinationen teilnehmen, desto rascher erkennen und beheben wir mögliche Probleme – zum Vorteil aller Anwenderinnen und Anwender. Für die Aktivierung ist einmalig Ihre Einwilligung erforderlich (Vereinbarung „AKTIVIERUNG SENTRY"), der alle Mandanten zustimmen.

e-Wahlpartner Service (WKS): Automatische Übermittlung von Diagnosen und Leistungen

Bei aktiver WKS-Lizenz kann INNOMED Kontaktgründe (Diagnosen) und Leistungen automatisch an das e-Wahlpartner-Kontakt-Service (WKS) übermitteln – beim Schließen der Patientenkartei und ohne zusätzlichen Arbeitsschritt, sobald die Übermittlung in den Einstellungen aktiviert ist. So bleiben die an die Sozialversicherung gemeldeten Daten konsistent mit Ihrer Dokumentation.

Ab 1. Juli 2026 verpflichtend: Die bisher freiwillige Übermittlung codierter Diagnosen und Leistungen über das e-Wahlpartner-Kontakt-Service wird mit 01.07.2026 zur gesetzlichen Pflicht. Betroffen sind alle Wahlärztinnen und Wahlärzte, Wahlgruppenpraxen sowie selbstständige Ambulatorien ohne Kassenvertrag; ausgenommen sind lediglich Leistungserbringer mit kurativen Verträgen mit allen großen Kassen. INNOMED ist darauf rechtzeitig vorbereitet und bildet die gesetzlichen Anforderungen vollständig im gewohnten Arbeitsablauf ab. Details finden Sie im Modulhandbuch e-Wahlpartner (WKS).

Voraussetzung

Die Funktionen stehen zur Verfügung, sobald die WKS-Lizenz aktiv ist. Ohne aktive Lizenz werden die zugehörigen Einstellungen nicht angezeigt. In der Lizenz „Automatisierte Diagnoseerfassung" sind alle e-Wahlpartner-Funktionalitäten bereits enthalten – ein separates Modul muss nicht erworben werden.

Konfiguration

Unter SETUP – GLOBAL – ARZT – WKS legen Sie je Arzt fest, was übermittelt wird:

  • Diagnosen übermitteln (Standard: nicht aktiv)
  • Leistungen übermitteln (Standard: nicht aktiv)

Die Einstellungen sind nur bei aktiver WKS-Lizenz verfügbar. Die Übermittlung wird jeweils beim Schließen der Kartei ausgelöst.

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Was wird über­mittelt

  • Diagnosen (Kontaktgrund): Je Kontakt wird die als Hauptcode definierte Diagnose automatisch übermittelt – pro Kontakt ist genau ein Hauptcode möglich. Wird die Hauptdiagnose nachträglich geändert, wird die Änderung weitergegeben.
  • Leistungen: Alle Leistungen des Kontakts werden übermittelt, sofern dazu eine HONO-ID ermittelt werden kann. Änderungen der Leistungsanzahl sowie Stornierungen werden ebenfalls weitergegeben.
  • Relevanzprüfung über die HONO-ID: Übermittelt werden nur sozialversicherungsrechtlich relevante Leistungen. Die zugehörigen HONO-IDs der Krankenversicherungsträger (ÖGK, SVS, BVAEB) sind in INNOMED hinterlegt; wird zu einer Leistung keine gültige HONO-ID gefunden, erfolgt keine Übermittlung. Der HONO-ID-Katalog wird von CGM automatisch gewartet und regelmäßig aktualisiert – Sie müssen sich darum nicht kümmern.

Warnung bei fehlendem Kontaktgrund

Beim Schließen der Kartei werden Sie auf zurückliegende Kontakte ohne Kontaktgrund hingewiesen. Betrifft dies mehrere Kontakte, erscheint der Hinweis nacheinander für jeden betroffenen Kontakt – so lassen sich fehlerhafte oder unvollständige Übermittlungen vermeiden. Ob diese Prüfung erfolgt, können Sie unter SETUP – GLOBAL – ARZT – DIAGNOSEN einstellen.

Übermittelte Daten einsehen

Per Doppelklick auf einen aktiven WKS-Kontakt in der Liste der durchgeführten Konsultationen öffnen Sie eine schreibgeschützte Detailansicht der übermittelten Daten: Kontaktgrund (ICD-10) sowie die übermittelten Leistungen (HONO-ID, Bezeichnung, Anzahl, KV-Träger). Stornierte Kontakte und reine e-card-Konsultationen sind davon ausgenommen.

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Erweiterte Schein-Prüfung

Der Schein-Button in der Kartei prüft nun zusätzlich, ob ein tagesaktueller e-Wahlpartner-Kontakt (WKS-Kontakt) vorliegt, und zeigt den Schein-Status entsprechend korrekt an.

Die Abrechnungswarnung auf einen fehlenden Kontaktgrund (W11) greift ab 01.07.2026.

Automatisierte Diagnoseerfassung: Erweiterungen rund um die Codierung

Die strukturierte Diagnoseerfassung über das e-Health Codierservice wurde an mehreren Stellen ausgebaut. Eine vollständige Übersicht finden Sie im Modulhandbuch Diagnosencodierung mit e-Health Codierservice.

Codierte und Freitext-Diagnosen nachträglich ändern

Im Änderungsdialog einer Diagnose können Sie nun zwischen codierter und nicht codierter Diagnose wechseln. Eine bereits erfasste Freitextdiagnose lässt sich damit nachträglich codieren, und auch codierte Diagnosen können nachträglich geändert werden. Ein vorhandener Zusatztext bleibt dabei erhalten.

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Nachfrage bei nicht codierbaren Diagnosen

Über die Einstellung „Bei nicht codierbaren Diagnosen nachfragen" unter SETUP – GLOBAL – ARZT – DIAGNOSEN können Sie steuern, dass bei einer nicht automatisch codierbaren Diagnose direkt der Änderungsdialog geöffnet wird. Der eingegebene Text wird dabei automatisch als Suchbegriff übernommen. Sie können eine passende codierbare Diagnose auswählen oder den Freitext durch Bestätigen (F10) unverändert übernehmen.

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Die Abfrage erfolgt auch bei Diagnosen, die aus anderen Quellen übernommen werden (z. B. ELGA-Diagnosen, Zuweisungsdiagnosen).

Vollständige Diagnoseübernahme in Formulare und Dialoge

Strukturiert codierte Diagnosen werden nun auch beim Ausdruck von Formularen und Überweisungen sowie beim Befüllen der e-card-Zuweisung vollständig dargestellt – inklusive ICD-10-Code und Zusatztext, also in der gleichen Form wie in der Kartei (Diagnosentext, ICD-10-Code und Zusatztext).

Komfort bei der Diagnoseerfassung

  • Diagnosetext in das Eingabefeld übernehmen: Der in der Trefferliste gewählte Eintrag kann mit der TAB-Taste in das Eingabefeld übernommen werden (Cursor am Textende), um z. B. sofort einen Zusatztext (#) oder ein Karteikürzel (..) anzuhängen. Mit ENTER wird die Diagnose wie bisher direkt bestätigt.
  • Groß-/Kleinschreibung: Beim Codieren wird die Groß- und Kleinschreibung nicht mehr berücksichtigt. Begriffe werden dadurch zuverlässiger erkannt und codiert.

e-Rezept: Vermerk „ABS bewilligt" im Anmerkungsfeld

Bei bewilligungspflichtigen (chefarztpflichtigen) Medikamenten und Suchtgiften muss im e-Rezept im Anmerkungsfeld „ABS bewilligt" stehen. INNOMED kann diesen Vermerk nun automatisch setzen. Aktiviert wird die Funktion über eine neue Einstellung unter SETUP – GLOBAL – MEDIKAMENTE – REZEPT. Der Vermerk wird ausschließlich bei chefarztpflichtigen Medikamenten und Suchtgiften sowie bei Zielvereinbarungen (OÖ) gesetzt – bei allen anderen Verordnungen nicht. So ist die eingeholte Bewilligung – analog zur früheren Stempel-Sichtprüfung – für die abgebende Apotheke nachvollziehbar dokumentiert.

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Windows 10: Ende des Supports

Microsoft hat den Support für Windows 10 mit 14.10.2025 eingestellt. INNOMED ist mit diesem Betriebssystem nicht mehr kompatibel und startet auf betroffenen Arbeitsplätzen nicht mehr. Bitte aktualisieren Sie das Betriebssystem, um INNOMED weiterhin nutzen zu können. Unterstützung erhalten Sie über Ihr CGM-Vertriebsteam unter arztsysteme.at@cgm.com.

Weitere Anpassungen und Korrekturen

  • Abrechnung – Einstellungen merken: Die Checkboxen im Abrechnungsdialog (Leistung, Konsultation, Kontakt sowie Diagnose inkl. Datum) werden nun benutzerspezifisch gespeichert und sind beim erneuten Öffnen wieder gesetzt.
  • Positiv-/Negativliste (Medikamenten-Ausschlussliste): Der funktionslose Kontextmenü-Eintrag „Ändern" wurde entfernt – die Bearbeitung erfolgt nun direkt per Doppelklick auf die jeweilige Spalte.
  • Menüpunkt „Praxiswelt" entfernt: Im Zuge der Außerbetriebnahme der Praxiswelt wurde der Menüpunkt entfernt. Der Menüpunkt „Service-Center" bleibt erhalten und verweist auf die neue Adresse.
  • EBM-Guidelines: Der Aufruf der EBM-Guidelines wurde an das geänderte Verschlüsselungsverfahren angepasst und funktioniert unverändert.

Fehlerbehebungen

  • Hausapotheken-Abrechnung: Fremdmedikamente wurden in bestimmten Konstellationen mit der Anzahl 0 in der Abrechnung angeführt, und die Abfrage „Rezeptgebühr vs. Kassenpreis" am Grenzbetrag erfolgte nicht. Beide Probleme wurden behoben.
  • Honorarnote stornieren: Beim Stornieren einer Honorarnote konnte es in seltenen Fällen zu einem Absturz kommen. Der zugrunde liegende Mechanismus wurde überarbeitet.
  • VU-Abrechnung für Wahlärzte (ÖGK): Über die erweiterten Kassengruppen wurde ein falscher Versicherungsträgercode in den Datenträger geschrieben. Nun wird der ÖGK-Code des Arzt-Bundeslandes verwendet.
  • Vorsorgeuntersuchung – Blutdruck: Eine wiederkehrende Fehlermeldung bei nicht angezeigtem Blutdruckwert wurde behoben.
  • Abrechnung ÖGK-Burgenland / Eigenvertretung: Nicht durch einen Schein abgedeckte Leistungszeiträume werden nun korrekt über die vorhandene Konsultation belegt; ein „Kein Schein" wird nur erzeugt, wenn keine Konsultation vorhanden ist.
  • Diagnosenfenster: Der Änderungsmodus des Diagnosenfensters merkt sich nun wieder die zuletzt eingestellte Fenstergröße.
  • Temporäre Dateien: Verbliebene 0-Byte-Dateien werden beim Start wieder zuverlässig aus dem Temp-Ordner entfernt.
  • Kontaktgrund im Mehr-Mandanten-Betrieb: Bei gemeinsamer Karteiansicht mehrerer Ärzte konnten nicht beide Ärzte einen Kontaktgrund setzen. Das Problem wurde behoben.
  • Nachrichten-Filter: Der Filter „Nicht bestätigt" zeigt nun korrekt nur unbestätigte Nachrichten an (zuvor ohne Wirkung).
  • Update-Modul: Bereits vorhandene Dateien werden beim Update korrekt überschrieben; Kopierfehler werden nun protokolliert.
  • DMP-/VU-Formulardruck: Der Kostenstellen-Anteil wird wieder korrekt behandelt und nicht mehr fälschlich als „frei" ausgewiesen.
  • Registrierkasse (RKS): Die Datumssuche liefert wieder ausschließlich Ergebnisse des jeweiligen Datensatzes.
  • Scheine löschen: Spezialscheine (z. B. Korrekturschein NÖ) werden wieder zuverlässig gelöscht.

Version 69.4.3

Fehlerbehebungen

  • e-Rezept-Abgabe – Absturz bei bestimmten Verordnungen: Beim Öffnen des e-Rezept-Abgabedialogs konnte INNOMED in seltenen Fällen abstürzen. Betroffen waren Patienten, bei denen ein offenes e-Rezept eine Verordnung eines sonstigen Mittels enthielt, bei der die PZN im Freitext hinterlegt war. Das Problem wurde behoben.
  • Laborbefund-Liste – unvollständiger Ausdruck: Beim Drucken z. B. der Laborbefundliste (LB) wurden seit Version 69.4 nicht alle Seiten ausgegeben. Das Problem wurde behoben.

Version 69.4.4

WAHonline

  • KFA der Landeshauptstadt Linz (Träger 4A) – Übermittlung vorübergehend deaktiviert: Laut Mitteilung der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK/ELDA Competence Center) wurde der Einsatzzeitpunkt für die WAHonline-Honorarnotenmeldungen an den Träger 4A „KFA der Landeshauptstadt Linz" auf 01.09.2026 verschoben. Bis zu diesem Datum nimmt die KFA übermittelte Datensätze nicht an. Daher wurde Träger 4A aus der Liste der unterstützten WAHonline-Kassen vorübergehend entfernt – eine Übermittlung ist bis zum 01.09.2026 nicht möglich.

Fehlerbehebungen

  • Honorarliste – Eintragsverdopplung nach Karteiaufruf: Wurde in der Honorarliste eine Patientenkartei geöffnet und anschließend wieder geschlossen, erschienen alle Einträge doppelt angezeigt. Es handelte sich dabei um ein reines Anzeigeproblem – die tatsächlichen Daten waren nicht betroffen. Das Problem wurde behoben.
  • Registrierkasse – vereinzelter Absturz bei Zahlschein- und Bankomatzahlungen: Beim Durchführen von Zahlschein- oder Bankomatzahlungen konnte INNOMED in vereinzelten Fällen mit einer Fehlermeldung abstürzen. Das Problem wurde behoben.

Version 69.4.5

Terminologie-Updates

  • Umstellung der Bezugsquelle für medizinische Terminologien: Medizinische Terminologien werden nun über eine neue, aktualisierte Serveradresse bezogen. Für den Praxisbetrieb ergibt sich daraus keine Auswirkung.

Fehlerbehebungen

  • e-card-Anzeige bei Patientenwechsel: Beim Stecken der e-card eines neuen Patienten wurde in bestimmten Fällen weiterhin die e-card des vorherigen Patienten angezeigt. Das Problem wurde behoben.
  • VU-Abrechnung – Berechtigung wurde nicht erkannt: Bei Ärztinnen und Ärzten mit dem Recht zur Verrechnung von Vorsorgeuntersuchungen mit den Kassen war die Abrechnungsmaske fallweise trotz aktiver Lizenz nicht bedienbar. Das Problem wurde behoben.
  • Vorsorgeuntersuchung – Zusatz speichern: Ein Zusatz zur Vorsorgeuntersuchung konnte in bestimmten Fällen nicht gespeichert werden. Das Problem wurde behoben.
  • PA-Sync – gelöschte Dokumente: Im Praxisarchiv gelöschte Dokumente wurden trotz aktivem Datenabgleich nicht sofort aus der Kartei entfernt, sondern erst nach einem erneuten Datenabgleich des Patienten ausgeblendet. Das Problem wurde behoben.

Version 69.4.6

Registrierkasse (RKSV)

  • Warnung bei bald ungültigem Kartentyp: INNOMED weist Sie beim Programmstart rechtzeitig darauf hin, wenn die Zertifizierung Ihrer Signaturkarte für die Registrierkasse ausläuft. Die Meldung enthält den betroffenen Kartentyp sowie das Datum, ab dem die Karte die gesetzlichen Vorgaben nicht mehr erfüllt, und einen direkten Link zur Bestellung einer neuen Signaturkarte.

Kassenabrechnung und Diagnosecodierung

  • Diagnosetext zusätzlich zum ICD-10-Code: Ist die Einstellung „ICD-10 Codes in der elektronischen Abrechnung übermitteln" aktiviert, wird nun zusätzlich zum Code auch der zugehörige Diagnosetext als Freitextdiagnose an die Kasse übermittelt.
  • Kontaktgrund-Meldung bei aktivem Diagnosefilter: War der Diagnosefilter auf „Dauerdiagnosen" eingestellt und die codierte Diagnose nicht als Dauerdiagnose markiert, erschien beim Verlassen der Kartei fälschlich der Hinweis auf einen fehlenden Kontaktgrund. Das Problem wurde behoben.

e-Rezept

  • Vermeidung von Duplikaten: In seltenen Fällen konnte es nach einem erfolgreichen Upload eines e-Rezepts zu einem lokalen Speicherfehler kommen, wodurch das Rezept in der e-card-Infrastruktur fallweise nicht abgeschlossen werden konnte. Das Problem wurde behoben.
  • Suchtgift – Vignettennummer im Offline-Fall: Wurde ein Suchtgift-e-Rezept nach einem fehlgeschlagenen Online-Upload offline gedruckt, wurde die eingegebene Vignettennummer nicht ins Suchtgiftbuch übernommen. Das Problem wurde behoben.

Weitere Anpassungen und Korrekturen

  • Externe Links: Der zusätzliche Hinweisdialog vor dem Aufruf von cgm.com/at-Links wurde entfernt. Der Aufruf erfolgt nun direkt.
  • Telefonie (TAPI): Eingehende Anrufe wurden in INNOMED gelegentlich nicht mehr angezeigt. Das Problem wurde behoben.
  • Abrechnung ÖGK-Burgenland – Eigenvertretung: Bei Patientinnen und Patienten, die im Rahmen einer Urlaubs- oder Fortbildungsvertretung ausschließlich einen Erste-Hilfe-Fall hatten, wurde fälschlich ein zusätzlicher Krankenschein erzeugt. Dasselbe galt bei einem Sonntags- oder Bereitschaftsdienst. Das Problem wurde behoben.

Version 69.4.7

HAPO

  • e-Rezept: Abgabe in der Vergangenheit: Führt eine Hausapotheke eine Abgabe ohne vorherige Verordnung durch (z. B. Nacherfassung), können Sie nun auch Abgaben mit einem Datum in der Vergangenheit vornehmen. Die Abgabe wird automatisch als e-Rezept-Abgabe an das e-card-System übermittelt und erscheint in der Rezeptliste sowie in der HAPO-Abrechnung im Monat des Abgabedatums. Bei Suchtgiften und bei ABS-pflichtigen Verordnungen bleibt das Verhalten unverändert.

    Rezept-Summenliste: In der HAPO Rezept-Summenliste wurde bei den einzelnen Versicherungsträgern nur „(Gesamt)" statt der tatsächlichen Krankenkasse angezeigt. Das Problem wurde behoben; die Gesamtsumme bleibt weiterhin zusätzlich ausgewiesen.
  • Pro Ordinatione – Rezeptnummer nach Bewilligung: Wurde ein Pro-Ordinatione-Medikament ohne Taxierung verordnet, für die Bewilligung gedruckt und nach Erhalt der Bewilligung mit Taxierung neu eingetragen, erhielt die neue Verordnung bislang eine abweichende Rezeptnummer. Beide Verordnungen tragen nun dieselbe Rezeptnummer.

Fehlerbehebungen

  • Liste der offenen Krankenstände: Die Liste unter „Allgemein – Listen – Offene Krankenstände" zeigte fallweise nicht alle offenen Krankenstände an – insbesondere konntenMeldungen fehlen, die ausschließlich über den Direktzugriff erfasst wurden. Zudem blieben bereits abgeschlossene Krankenstände fallweise fälschlich als „offen" sichtbar, und die Liste ließ sich nicht ausdrucken. Beide Probleme wurden behoben; die Liste wird nun bei jedem Kartei- und AUM-Abgleich automatisch aktuell gehalten und ist druckbar. Bestehende Altdaten werden dabei einmalig automatisch bereinigt.
  • Vereinbarung „Qualitätsverbesserung und Fehlerdiagnose": War die letzte Aktion eines Arztes zu dieser Vereinbarung „nicht akzeptiert", ließ sich der Widerruf nicht mehr durchführen. Das Problem wurde behoben.
  • Mitversicherungsnummer: In bestimmten Konstellationen wurde bei mitversicherten Personen eine falsche Sozialversicherungsnummer angezeigt. Das Problem wurde behoben.

Weitere Anpassungen und Korrekturen

  • CGM PORTAL: Im INNOMED-Hauptmenü steht nun der neue Menüpunkt „CGM PORTAL" zur Verfügung, positioniert vor „Service-Center". Ein Klick öffnet direkt das CGM Kundenportal im Standardbrowser.

Version 69.4.10

HAPO: Offline-Rezepte vor der Rezeptabrechnung online nacherfassen

Rezepte, die nicht am selben Tag bei bestehender e-card-Verbindung ausgestellt werden – etwa bei Hausbesuchen ohne e-card-Terminal – werden als Offline-Rezepte geführt. Zu diesen Rezepten ist im e-card-System keine Abgabe auffindbar, obwohl sie in der Rezeptabrechnung angeführt werden. Sie können solche Rezepte nun direkt aus der Rezeptliste der Rezeptabrechnung heraus online nacherfassen, bevor Sie die Abrechnung erzeugen.

Das Kontextmenü eines Listeneintrags enthält dazu den neuen Punkt „online nacherfassen" mit den Unterpunkten aktuell (nur das markierte Rezept) und alle (alle Offline-Rezepte der angezeigten Liste, mit vorheriger Sicherheitsabfrage). Der Sammellauf kann jederzeit abgebrochen werden; bereits nacherfasste Rezepte bleiben erhalten. Die Übermittlung erfolgt als Abgabe ohne vorherige Verordnung mit Nacherfassungs-Kennzeichen, als Abgabedatum wird das in der Rezeptliste angezeigte Rezeptdatum verwendet.

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  • Rezept mit vorhandener e-Rezept-ID: Die bestehende e-Rezept-ID wird beibehalten, nacherfasst wird ausschließlich die Abgabe. Rezeptnummer, Rezeptgruppe und Belegnummer bleiben unverändert – ein Neuausdruck ist nicht erforderlich.
  • Rezept ohne e-Rezept-ID: Das Rezept erhält eine e-Rezept-ID aus dem lokalen Vorrat; ist dieser leer, wird er beim e-card-System nachgefüllt. Die bisherige Rezeptnummer wird durch die e-Rezept-ID ersetzt und die Belegnummer für die Abrechnung neu vergeben. Da der Ausdruck die e-Rezept-ID tragen muss, wird die Druckmarkierung zurückgesetzt – bitte drucken Sie diese Rezepte anschließend über den gewohnten Weg in der Rezeptliste neu aus.
  • Nicht nacherfasste Rezepte: Übersprungen werden Rezepte, für die ein e-Rezept fachlich nicht vorgesehen ist (Privatrezepte ohne entsprechende Lizenz, Suchtgift-Dauerrezepte, reine Taxierungen) sowie Rezepte mit chefarztpflichtigen bzw. über das ABS oder anderweitig bewilligten Medikamenten. Bei einer Abgabe ohne Verordnung können Bewilligungsdaten nicht mitgegeben werden; solche Rezepte bleiben daher offline und weiterhin abrechenbar.
  • Ergebnis und Wiederholbarkeit: Das Ergebnis ist in der e-Rezept-Spalte der Rezeptliste erkennbar. Nicht nacherfasste Rezepte können erneut versucht werden, bereits erfolgreich nacherfasste Abgaben werden nicht doppelt gemeldet. Ist keine Verbindung zum e-card-System möglich, erhalten Sie eine Meldung; die Rezepte bleiben unverändert.

Die SVS beanstandet Rezepte, zu denen im e-card-System keine Abgabe auffindbar ist, ab dem Abrechnungsmonat August 2026 mit Abzügen. Führen Sie die Nacherfassung daher bitte vor dem Erstellen der Rezeptabrechnung durch.

e-Rezept

  • Online-Status in Kartei und e-Rezept-Liste: Bei Rezepten, die nachträglich online eingelöst wurden (rückdatierte Abgabe oder Nacherfassung), wurde in der Kartei und in der e-Rezept-Liste weiterhin das X-Symbol für Offline-Rezepte angezeigt. Nun wird korrekt das Häkchen für e-Rezepte ausgewiesen. Zusätzlich bleibt die Spalte bei heute erfassten Medikamenten mit rückdatiertem Datum leer, bis die Abgabe den tatsächlichen Status liefert.

Erfolgt die Nacherfassung aus der Rezeptliste der Abrechnung, aktualisiert eine parallel geöffnete Patientenkartei das Symbol erst nach dem Neuladen (z. B. nach einem Patientenwechsel). Bei der Einlösung direkt aus der Kartei aktualisiert sich das Symbol sofort.

ELGA

  • e-Befund-Benachrichtigung vollständig deaktivierbar: Setzen Sie in den ELGA-Einstellungen alle drei Anzeigezeiten (Probleme, Dokumente vorhanden, keine Dokumente) auf 0, wird die e-Befund-Benachrichtigung deaktiviert: Es erfolgt keine Befundprüfung beim Patientenwechsel und es erscheint keine Hinweismeldung mehr. Sobald mindestens eine Anzeigezeit ungleich 0 ist, verhält sich die Benachrichtigung wie bisher.
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  • Absturz beim Aktualisieren des ELGA-Stylesheets: Wenige Minuten nach dem Programmstart konnte INNOMED beim Laden des ELGA-Referenz-Stylesheets mit der Meldung „Unhandled C++ Exception" abstürzen – bei betroffenen Installationen bei jedem Start erneut. Das Problem wurde behoben; ein fehlgeschlagener Hintergrundvorgang beendet die Anwendung nun nicht mehr.

Kassenabrechnung

  • ICD-10-Code und Zusatztext bei BVA-Kassen: Bei Kassen, die über den BVA-Modus abgerechnet werden (u. a. BVAEB), wurden bei codierten Diagnosen weder der ICD-10-Code noch der Diagnosetext samt Zusatztext übermittelt; die Arzt-Einstellung „ICD-10 Codes in der elektronischen Abrechnung übermitteln" blieb dort wirkungslos. Da Leistungen ohne genaue Diagnosebezeichnung von der Kasse nicht honoriert werden, war dies abrechnungsrelevant. Das Verhalten entspricht nun jenem der übrigen Kassen.

Fehlerbehebungen

  • Diagnosesuche nach Tipppause: Die Suche über das e-Health Codierservice lieferte nach einer Eingabepause von einigen Minuten keine Treffer mehr, sodass die Verbindung neu aufgebaut werden musste. Die Suchsitzung wird nun automatisch erneuert; die Diagnosesuche steht durchgehend zur Verfügung.
  • Meldung „Key für Datenverschlüsselung korrupt": Wird INNOMED von einem Netzlaufwerk gestartet, konnte sich die Anwendung im laufenden Betrieb mit der Meldung „Err 500 – Key für Datenverschlüsselung korrupt" beenden, wenn das Netzlaufwerk kurzzeitig nicht erreichbar war. Kurze Aussetzer werden nun abgefangen und – falls die Konfiguration dauerhaft nicht erreichbar ist – mit einer aussagekräftigen Meldung protokolliert.

Version 69.4.11

Registrierkasse (RKSV): Zertifikatsdaten für die Bestellung einer neuen Signaturkarte

Für die Bestellung einer neuen a-Trust-Signaturkarte muss die neue Karte auf denselben Ordnungsbegriff registriert werden wie das bestehende Zertifikat – entweder auf die UID oder auf die Steuernummer. Welcher der beiden Werte hinterlegt ist, war in INNOMED bisher nicht direkt ersichtlich.

Im Menü Verwaltung steht Ihnen dafür nun direkt unter „Registrierkassen" der neue Menüpunkt „Zertifikatsdaten Registrierkasse" zur Verfügung.

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Angezeigt werden je Registrierkasse Ihrer Ordination:

  • Kassen-ID und Bezeichnung
  • der Ordnungsbegriff, auf den das Zertifikat ausgestellt ist (UID oder Steuernummer)
  • das Datum, bis zu dem das Zertifikat gültig ist
  • bei einem abgekündigten Kartentyp ein zusätzlicher Hinweis, rechtzeitig eine neue Signaturkarte zu bestellen

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Sie können die Angaben rasch nachschlagen, wenn sich ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin der CGM bei Ihnen meldet, um diese Informationen zu erheben. Dies ist gegebenenfalls notwendig, um zu vermeiden, dass Registrierkassen völlig neu eingerichtet werden müssen.

Ist die Sicherheitseinrichtung nicht erreichbar – etwa weil die Signaturkarte nicht gesteckt oder der Kartenleser nicht angeschlossen ist –, erhalten Sie anstelle der Zertifikatsdaten einen entsprechenden Hinweis. Prüfen Sie in diesem Fall bitte den Anschluss und rufen Sie den Menüpunkt erneut auf.

Version 69.4.12

ELDA-Übertragung: Ende der Wartung ab 01.01.2027

ELDA stellt die Wartung des Software-Übertragungsmoduls (ELDA Client) für den elektronischen Abrechnungsversand mit 31.12.2026 ein. ELDA als Übertragungsschiene selbst bleibt zwar bestehen, für das bisherige Software-Modul erfolgt ab diesem Zeitpunkt jedoch keine Wartung mehr – CGM kann daher für eine über dieses Modul durchgeführte Übermittlung keine Gewähr mehr übernehmen. Ist der Abrechnungsversand über ELDA konfiguriert, weist INNOMED Sie deshalb ab dieser Version vor dem Ablegen bzw. Versenden der Datei per Warnhinweis auf dieses Risiko hin. Aus Sicherheitsgründen ist im Dialog „Nein" vorbelegt, sodass Sie den Versand bewusst bestätigen müssen; der manuelle Export bleibt davon unberührt.

Ab 01.01.2027 wird das ELDA-Übertragungsmodul nicht mehr gewartet; eine Weiterverwendung erfolgt auf eigenes Risiko, CGM übernimmt dafür keine Gewähr mehr. Bitte kontaktieren Sie Ihren Kundenbetreuer unter office@hcs.at, um Ihre Abrechnung künftig automatisiert über die Befundkommunikation zu versenden.

Elektronische Abrechnung: Automatische PKA-Kennzeichnung bei Patientenkontakten ohne Leistung

Der Dachverband der Sozialversicherungsträger regelt in der Organisationsbeschreibung DVP 3.9 (Kapitel D.80 und F.6), wie Patientenkontakte zu melden sind, bei denen keine abrechenbare Leistung erbracht wird – etwa weil diese bereits über eine Pauschale abgegolten ist. Liegt zu einem solchen Kontakt zumindest eine ICD-10-codierte Diagnose vor, ist er dennoch als eigener Abrechnungsdatensatz mit der Position „PKA" zu übermitteln, damit die Diagnose gegenüber der Sozialversicherung dokumentiert bleibt. Diese Regelung erlaubt es, den PKA-Satz ohne zusätzliche Leistung zu melden – INNOMED nutzt das nun, um Sie von der manuellen Nachpflege zu entlasten: Der Datensatz wird ab dieser Version automatisch beim Erstellen der elektronischen Abrechnung ergänzt.

Einstellung

Für welche Kassengruppen die automatische PKA-Ergänzung erfolgen soll, legen Sie unter SETUP – GLOBAL – ARZT – DIAGNOSEN fest; initial ist hier die ÖGK vorbelegt, weitere Kassengruppen können Sie ergänzen oder entfernen. Ist die Liste leer, wird kein PKA-Satz ergänzt. Die bestehenden Prüfungen in der Abrechnung und im Tagesprotokoll bleiben davon unberührt – INNOMED ergänzt die PKA-Leistungsblöcke automatisch beim Erstellen der elektronischen Abrechnung.

Die automatische PKA-Ergänzung setzt voraus, dass die Einstellung „ICD-10 Codes in der elektronischen Abrechnung übermitteln" aktiviert ist. Ist sie deaktiviert, werden Diagnosen als Freitext übermittelt und die PKA-Ergänzung entfällt.

Fehlerbehebungen

  • HAPO – Rezept ohne Taxierung an der Außenordination: An Standorten ohne Hausapotheke (z. B. einer Außenordination) ließ sich das Kennzeichen „Rezept ohne Taxierung" nicht mehr manuell setzen, wodurch die betroffenen Rezepte beim Datenabgleich in der Hauptordination fälschlich als Hausapotheken-Abgabe behandelt wurden – sie erschienen zwar in der Rezeptabrechnung, jedoch ohne den zugehörigen Kassabuch- bzw. Registrierkassen-Eintrag. Sie können das Kennzeichen an solchen Standorten nun wieder manuell setzen.

Bei Bedarf kann für den betroffenen Standort auch die automatische Vorbelegung des Kennzeichens „Rezept ohne Taxierung" eingerichtet werden. Wenden Sie sich dazu an Ihren Kundenbetreuer.