Diagnosecodierung

Optimierung der Kommunikation mit dem Codierservice

Die Kommunikation mit dem Diagnose-Codierservice wurde in mehreren Schritten beschleunigt: Serverantworten werden komprimiert (gzip) übertragen, hängende Verbindungen werden beim Senden einer neuen Anfrage automatisch beendet, der HTTP-Handler wird pro Sitzung wiederverwendet, und bei nicht erreichbarem Service kommt es nur noch zu einer minimalen Verzögerung von 1-2 Sekunden statt mehrfacher Wartezeiten. ICD-10- und SNOMED-CT-Kürzel bleiben auch nach Server-Updates gültig, und bereits codierte Diagnosen lassen sich auch bei nicht erreichbarem Service erneut speichern.

Administrative Diagnosen und Dauerdiagnosen-Hitliste

Über Menüpunkt 2.2.3.7 lassen sich Diagnosekürzel jetzt mit dem Kennzeichen "ist eine administrative Diagnose" versehen. Mit dem neuen Parameter KTADMDGERF kann festgelegt werden, ob beim Öffnen oder Schließen einer Kartei eine Hitliste mit administrativen Diagnosen und Dauerdiagnosen des Patienten zur Übernahme angezeigt wird. In der Karteiansicht steht zusätzlich ein Filter "Administrative Diagnosen ausblenden" zur Verfügung.

Steuerung der Diagnosenübernahme (ADMDGUBER)

Mit dem neuen Parameter ADMDGUBER (Werte K, R, A, F) kann gesteuert werden, welche administrativen Diagnosen bei welchen Übernahmen (z. B. Wiedervergabe, Kurzwort) herausgefiltert werden sollen.

Erweiterte Kürzelwartung für Diagnosen

Bei der Kürzelwartung für Diagnosen (Menüpunkt 2.2.3.7) können jetzt zusätzliche Felder gepflegt und beim Eintragen der Diagnose verwendet werden. Bei exakter Übereinstimmung mit einem gepflegten Diagnosekürzel setzt CGM MEDXPERT den Fokus jetzt automatisch weiter.

ICPC2-Code wurde beim Bearbeiten mehrfach in die Kartei geschrieben

Bei Verwendung der ICPC2-Codierung wurde der Code beim wiederholten Bearbeiten einer Diagnose mehrfach in die Kartei geschrieben (die Diagnosetabelle selbst war davon nicht betroffen). Das ist behoben.

Hausapotheke / e-Rezept / ABS

Rückdatierte ABS-Bewilligung wird als Papierrezept behandelt

Werden Rezepte erst nach dem Ausstellungstag von der ABS-Bewilligung übernommen und in die HAPO-Abrechnung übertragen, erfolgt das jetzt nicht mehr über eRezept (da dort Rückdatieren nicht möglich ist), sondern als Papierrezept, das bei der HAPO-Abrechnung ggf. ausgedruckt wird.

Doppelte Verordnung/Abgabe bei e-Rezept

Ein von ABS bewilligtes, aber nicht über eRezept abgegebenes Medikament wird jetzt zuverlässig storniert; kann die Verordnung ausnahmsweise nicht automatisch storniert werden, weist CGM MEDXPERT den Anwender jetzt darauf hin.

Abgaben-Duplikate aus ELGA

Rezepte konnten beim Download aus ELGA unter bestimmten Umständen doppelt in der Kartei gespeichert werden. Ein zusätzlicher Abgleich mit bereits importierten Medikamenten verhindert das jetzt.

Rezeptabgabe fehlte wegen ungültigem eCard-Dialog

CGM MEDXPERT prüft jetzt alle 5 Minuten, ob der eCard-Dialog noch offen ist, und markiert ihn bei Bedarf selbst als beendet. Damit wird verhindert, dass Rezeptabgaben aufgrund eines bereits ungültigen, aber nicht als solchen erkannten eCard-Dialogs nicht korrekt in der Kartei ankommen.

Ausdruck von Papierrezepten im Zuge der HAPO-Abrechnung

Verordnungen, die nicht in eRezept gespeichert werden konnten, werden im Zuge der HAPO-Abrechnung jetzt als Papierrezept zuverlässig ausgedruckt.

ELGA: Erste Verordnung fehlte in e-Medikation

Das erste Medikament einer Verordnung wurde fälschlich als nicht ELGA-relevant behandelt und nicht in die e-Medikation übernommen. Das ist wieder behoben.

Fehler bei der Konsignationsliste in HAPO

Beim Drucken der Konsignationsliste im Zuge der HAPO-Abrechnung blieb das Programm bei bestimmten Formularen hängen. Das ist behoben.

DVP 3.8 / Abrechnung Sozialversicherung

Datenbestandsaufbau der HAPO-Abrechnung (ÖGK)

Der Datenaufbau der HAPO-Abrechnung für die ÖGK wurde gemäß DVP 3.8 angepasst: Die ÖGK-Gebietskrankenkassen werden zusammengefasst, die UID der 8B eingetragen und die Versionskennung auf 18 angehoben.

UID des Rechnungsempfängers bei HAPO-Rechnungen über 10.000 €

Bei HAPO-Rechnungen über 10.000 € muss zusätzlich zur UID des Rechnungsstellers auch die UID des Rechnungsempfängers angeführt werden. Dafür steht jetzt der Druckplatzhalter usrVSUID zur Verfügung, der primär die hinterlegte Kassen-UID und sonst die UID aus dem Versicherungsstamm verwendet.

ABRLEIKORR: Kinderzuschlag 656 (ÖGK)

Bei Allgemeinmedizinern und Kinderärzten schlägt die Leistungskorrektur je nach Alter des Kindes automatisch die Positionen 6561, 2 oder 3 sowie beim Allgemeinmediziner zusätzlich 2610 vor, wenn weder Pos. 9 noch eine MKP-Leistung eingetragen ist. Bei anderen Fachgruppen wird bei Kindern unter 6 Jahren an allen Behandlungstagen außer mit MKP-Leistung die Position 656 vorgeschlagen.

Kassenleistungen mit fehlendem Kassenschein fälschlich als Fehler gelistet

Abgerechnete Kassenleistungen mit generiertem Fehlschein wurden in der Abrechnungs-Fehlerliste fälschlich als fehlerhaft angezeigt. Das ist behoben.

Ausgelaufene ELGA- und EKOS-Förderungen entfernt

Die mittlerweile ausgelaufenen Förderungen für ELGA und EKOS wurden aus der Abrechnung entfernt: Die zugehörigen Parameter und Zuschlagsdefinitionen wurden gelöscht bzw. deaktiviert.

Neuer e-Wahlpartner-Katalog (HONO-IDs)

Der HONO-ID-Katalog für die Leistungsmeldung bei e-Wahlpartner (Stand 24.02.2026) wurde eingespielt und kann über Menüpunkt 2.1.1 aktualisiert werden.

eCard / Wahlarzt

Wahlarztservice öffnete sich ungewollt bei Kassenpatienten

War die Lizenz Wahlarztservice aktiv, öffnete sich beim Stecken der eCard automatisch das Wahlarztservice-Fenster - auch dann, wenn eigentlich eine Konsultation im Kassenvertrag nachgetragen werden sollte. Über die Buttons "eCard Konsultationsfenster" bzw. "Wahlarztkontakte" kann jetzt gezielt zwischen beiden Übersichten gewechselt werden.

Fehlermeldung bei Wahlarztkontakt behoben

Beim Rezeptieren über einen Wahlarztkontakt wurde die Warnmeldung verbessert und ein Fehler bei der Kontaktsuche abgefangen.

WAHonline: weitere Kasse ergänzt

Seit 01.10.2025 können auch Patienten der Kasse 4D (Beamte der Stadt Steyr) über WAHonline verrechnet werden; die Einstellung "WAH-Online möglich" wird beim Programmstart automatisch angepasst.

CLICKDOC / CLICKDOCpro

SV-Nummer im Patienten-JSON-Export

Beim CLICKDOCpro-Patienten-JSON-Export wird die 10-stellige Sozialversicherungsnummer jetzt direkt aus dem entsprechenden Datenfeld übernommen; ist dieses leer, wird sie wie bisher aus Geburtsdatum und Versicherungsnummer zusammengesetzt.

Letzte Synchronisierung wird gespeichert

Der Zeitpunkt der letzten erfolgreichen Synchronisierung der Patientenstammdaten mit CLICKDOCpro wird jetzt gespeichert - beim nächsten Sync werden nur mehr seither geänderte Daten aktualisiert.

Fehlende Programmdatei bei CLICKDOC-Anbindung

Bei der CLICKDOC-Anbindung fehlte je nach Parametereinstellung eine benötigte Programmdatei im erwarteten Ordner. Sie wird jetzt zuverlässig in beide möglichen Zielordner ausgerollt.

Mobilnummer wurde nicht an CLICKDOC übertragen

CGM MEDXPERT übertrug an CLICKDOC bislang nur die Festnetznummer. Die Mobilnummer wird jetzt ebenfalls übertragen, wodurch z. B. Terminerinnerungen bei der Online-Buchung wieder funktionieren.

Datenbankverbindungs-Fehler auf englischsprachigem Windows abgefangen

Eine Fehlermeldung zu einer nicht geschlossenen Datenbankverbindung, die auf englischsprachigen Betriebssystemen bei CLICKDOCpro auftreten konnte, wird jetzt abgefangen.

SSO-Token für CLICKDOCpro ohne Ablaufdatum

Das SSO-Token für CLICKDOCpro läuft nicht mehr automatisch ab; über einen neuen Button kann die SSO-Anmeldung bei Bedarf erneuert werden.

DMS (Datenmanagement-System)

Sortierung der Balken in "patient.SCREEN"

Die Reihenfolge der Balken in der DMS-Anzeige "patient.SCREEN" richtet sich jetzt nach der im Manifest vorgegebenen Reihenfolge, statt nach Größe sortiert zu werden.

Erweiterung von "patient.SCREEN" um Textfeld und Buttons

Die DMS-Konfiguration für "patient.SCREEN" wurde um ein Textfeld (max. 200 Zeichen) und bis zu drei Schaltflächen erweitert; das Manifest unterstützt zudem PDFs als Anhänge.

ABS-Info-Texte in der DMS-Ansicht nicht angezeigt

Vorschlagstexte für die ABS-Begründung wurden in der DMS-Ansicht teilweise nicht angezeigt, obwohl sie bei Auswahl korrekt übernommen wurden. Die Spaltenanzeige wurde korrigiert (max. 320 Zeichen je Spalte, danach mit "…" gekennzeichnet).

Neue DMS-Trigger: Blutdruck, BMI, Gewicht

Für DMS-Kampagnen können jetzt zusätzlich Blutdruck (RRsys/RRdia), Größe, Gewicht und BMI als Auslöser (Trigger) für Bannereinblendungen verwendet werden.

NDS-Export (MAXX)

Einschränkung auf Datumsbereich

Der NDS-Export kann jetzt zusätzlich auf einen Datumsbereich eingeschränkt werden, um gezielt Patienten- und Bewegungsdaten eines definierten Zeitraums zu exportieren.

Fehler beim Auslesen bestimmter Laborwerte

Der NDS-Export brach bei bestimmten Laborwerten (z. B. mit Sonderzeichen wie " +" oder "+.") mit einem Konvertierungsfehler ab. Die Umwandlung ist jetzt robuster.

Separates Tool zur PDF-Erzeugung

Für den NDS-Export gibt es jetzt ein separates Tool, das Fremdbefunde und Fremdlabors schon vorab in PDFs konvertiert. Wird dieses vor dem eigentlichen Export ausgeführt, beschleunigt das den NDS-Export erheblich, da vorhandene PDFs nicht neu erzeugt werden müssen.

Fehlerhafter Export durch TX Text Control

Für den NDS-Export wurde TX Text Control auf Version 34 SP2 aktualisiert, wodurch mehrere Fehlermeldungen beim Export behoben wurden.

e-Impfpass

Art der Anwendung bei Impfungen

Bei der Erfassung einer Impfung steht jetzt eine Auswahl zur "Art der Anwendung" zur Verfügung (gemäß e-Impfpass-Implementierungsleitfaden 2.0, gültig seit 01.03.2026); auch die Befüllung der Felder beim nachträglichen Bearbeiten einer Impfung wurde überarbeitet.

Sonstiges

Grafische Darstellung von Laborwerten stabiler

Die grafische Darstellung von Laborwerten wurde stabiler gemacht; bei einem verbleibenden Fehler wird jetzt zusätzlich die betroffene Zeile protokolliert, um die Ursache leichter eingrenzen zu können.

Sortierung im Kontextmenü der Wartelisten-Übersicht

Die Reihenfolge der Einträge im Kontextmenü der Wartelisten-Übersicht bleibt jetzt erhalten und wird beim Speichern eines Wartelisten-Eintrags nicht mehr automatisch verändert.

Ausdruck erfolgte auf falschem Drucker

War der Parameter LOADFORM aktiv und wurden zwei Formulare mit unterschiedlichen Druckern verwendet, druckte CGM MEDXPERT beim zweiten Formular fälschlich auf demselben Drucker wie beim ersten. Das ist behoben.

mxTermChat wird je Mandant separat beendet

Beim Beenden von CGM MEDXPERT wird jetzt nur mehr jene Instanz von mxTermChat beendet, die zur jeweiligen MEDXPERT-Instanz gehört - andere geöffnete Instanzen bleiben unberührt.

Neue Parameter für Test-/Staging-Umgebungen

Für die Anbindung an Test- und Staging-Umgebungen stehen jetzt eigene Parameter zur Verfügung: TESTUPDATESERVERURL, TESTACTIVEINFOURL, TESTCGMBMURL, TESTCGMBMUPLOADURL und TESTPATLINKENDPOINT.

EBM Guideline: Verschlüsselung aktualisiert

Der Aufruf der EBM-Guidelines aus der Kartei funktionierte wegen einer veralteten Verschlüsselung nicht mehr. Die Verschlüsselung wurde auf AES-256-CBC umgestellt, wodurch der Link wieder funktioniert.

Versand des Befundblatts "Qualitätszertifikat Koloskopie"

Ein Problem beim Versand des Befundblatts "Qualitätszertifikat Koloskopie" wurde untersucht und behoben.